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Pressemeldung 22. September 2025

Pflanzliche „Schnitzel“, „Burger“ und „Würstel“: BILLA spricht sich für klare und alltagstaugliche Bezeichnungen bei pflanzlichen Fleisch- und Wurstprodukten aus

Im EU-Parlament wird derzeit diskutiert, ob Begriffe wie „Schnitzel“, „Burger“ oder „Würstel“ künftig für rein pflanzliche Produkte verboten werden sollen. Bereits Anfang Oktober wird dazu abgestimmt. BILLA unterstützt den Appell des Vereins für Proteinvielfalt in Österreich und spricht sich klar gegen das Bezeichnungsverbot für pflanzliche Fleischprodukte aus, das zu einem deutlichen Nachteil für Kund:innen beim Einkauf führen würde. Zudem würde das Verbot die Hersteller:innen vor einen hohen bürokratischen Aufwand und zusätzliche Kosten stellen, da die Verpackungen vollständig überarbeitet und Produkte mit nichtssagenden Produktnamen angeboten werden müssten. Schon jetzt kennzeichnen Produzent:innen ihre Artikel mehrfach als rein pflanzlich, da Kund:innen gezielt nach diesen Produkten suchen.

Ein ovaler Teller mit zwei panierten Schnitzeln, Kartoffelsalat, einer Zitronenscheibe, einer kleinen Tomate und einem Petersilienzweig, garniert mit Salatblättern.

BILLA spricht sich für klare und alltagstaugliche Bezeichnungen bei pflanzlichen Fleisch- und Wurstprodukten aus. / Copyright: © Marian, Abdruck zu PR-Zwecken honorarfrei

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Auf einen Blick

  • Klare Bezeichnungen für pflanzliche Fleisch- und Wurstprodukte sind für die Orientierung und Information beim Einkauf essenziell

  • Markt für rein pflanzliche Produkte entwickelt sich 2025 weiterhin stark: NielsenIQ meldet in den ersten 32 Kalenderwochen in Österreich einen Absatzzuwachs von 12 Prozent bei pflanzlichen Fleischprodukten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

  • BILLA PFLANZILLA Jubiläum: Pflanzliches Leuchtturmprojekt feiert 3. Geburtstag mit starker Nachfrage

  • Exklusiv bei BILLA und BILLA PLUS: Innovative pflanzliche Schinkenvariationenvon LEKKA ab dieser Woche exklusiv in mehr als 1.000 Märkten erhältlich

„In den ersten 32 Wochen dieses Jahres stieg der Absatz bei pflanzlichen Fleischprodukten im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel laut den aktuellen Zahlen von NielsenIQ um mehr als 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Sie zählen längst zu einem wichtigen Bestandteil des Speiseplans vieler Österreich:innen. Produktbezeichnungen wie ‚pflanzlicher Burger‘ oder ‚veganes Bratwürstel‘ sind entscheidend, da sie nicht nur Orientierung hinsichtlich des Geschmacks und der Zubereitung des Produkts bieten, sondern auch die Kaufentscheidung wesentlich erleichtern. Namen wie ‚panierte Scheibe‘ müssten künftig zum Einsatz kommen, wenn Produktbezeichnungen wie ‚pflanzliches Schnitzel‘ zukünftig verboten sein sollen. Das würde maximale Verwirrung am Supermarktregal bedeuten“, betont Verena Wiederkehr, BILLA Head of Plant-Based Business Development.

Zusätzliche Chancen für heimische Landwirtschaft

BILLA legt einen besonderen Fokus auf Produkte österreichischer Herkunft wie das pflanzliche Schnitzel von Vegavita mit Soja zu 100 % aus Österreich. „Das Ziel muss es sein, die Kultivierung von Hülsenfrüchten gezielt in der heimischen Landwirtschaft zu fördern. Derzeit fließt der Großteil in die tierische Futtermittelproduktion und generell werden abseits des Sojaanbaus wenig Hülsenfrüchte in Österreich angebaut. Durch den Einsatz von Hülsenfrüchten in rein pflanzlichen Fleisch- und Wurstprodukten, partizipieren Landwirt:innen von der steigenden Nachfrage und profitieren gleichzeitig vom wertvollen Stickstoff, den die Pflanzen für die Böden liefern“, sagt Wiederkehr.

PFLANZILLA feiert 3-jähriges Jubiläum

Seit der Eröffnung von BILLA PFLANZILLA 2022 in der Wiener Mariahilfer Straße ist dieser die zentrale Anlaufstelle für pflanzlichen Genuss in Wien. Der europaweit erste rein pflanzliche Store im klassischen Lebensmitteleinzelhandel feiert diesen September seinen dritten Geburtstag. Auf über 200 m2 bekommen Kund:innen mehr als 3.000 rein pflanzliche Produkte und stets Innovationen geboten.

Neue LEKKA Schinkensorten exklusiv bei BILLA und BILLA PLUS

Kund:innen dürfen sich ab dieser Woche in BILLA und BILLA PLUS Märkten über einen besonderen Zuwachs auf Pflanzenbasis freuen: Der LEKKA Schinken, darunter Kochschinken, Kräuterschinken und Landschinken des Start-ups Project Eaden, ist exklusiv in über 1.000 BILLA und BILLA PLUS Märkten erhältlich. Die pflanzlichen Schinkensorten (1,99 Euro für eine 70 Gramm-Packung) zeichnen sich durch ihren besonders hohen Proteingehalt aus und sind frei von Nitraten, Cholesterin, Antibiotika und tierischen Hormonen. Project Eaden stellt Schinken aus pflanzlichen Proteinfasern her. Die Schinken haben eine außergewöhnlich realistische Textur und bieten ein typisch schinkenähnliches Geschmackserlebnis. Die verwendeten Proteine stammen aus Weizen, Erbsen und Ackerbohne. „Kommt das aktuell diskutierte Bezeichnungsverbot, dürfte man diesen rein pflanzlichen Schinken der Firma LEKKA künftig nicht mehr als ‚Schinken‘ bezeichnen, sondern müsste Umschreibungen wie ‚Scheibe‘ verwenden. Allein dieses Beispiel veranschaulicht, dass das aktuell diskutierte Bezeichnungsverbot maximale Verwirrung stiften würde“, sagt Wiederkehr.

„Als Pionier am rein pflanzlichen Markt treiben wir Innovationen wie LEKKA voran, die unseren Kund:innen einen echten Mehrwert bieten und gleichzeitig durch Nachhaltigkeit überzeugen“, so Wiederkehr.