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Press Release 15th January 2026

„BILLA Be Inclusive“: Austausch über inklusive Beschäftigung in Steyr

Als einer der größten Arbeitgeber des Landes setzt BILLA seit jeher auf eine inklusive, vielfältige Arbeitsatmosphäre und baut diese stetig aus. Mit über 900 Mitarbeiter:innen mit Behinderungen in ganz Österreich erfüllt BILLA nicht nur die gesetzliche Beschäftigungsquote, sondern verfolgt darüber hinaus den klaren Anspruch, Inklusion als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern.

Auf einen Blick

  • Am 14. Jänner 2026 lud BILLA gemeinsam mit dem Betriebsservice Oberösterreich zahlreiche Gäste in den BILLA PLUS Markt Steyr ein, um sich im Rahmen des neuen Formats „BILLA Be Inclusive“ über inklusive Beschäftigung auszutauschen

  • BILLA setzt in Oberösterreich seit Jahren gezielte Maßnahmen für die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen um

  • Inklusionswochen, Kooperationen mit dem Betriebsservice Oberösterreich und inklusive Angebote wie die „Stille Stunde“ sind zentrale Bausteine

  • Mit einem breiten Maßnahmenmix positioniert sich BILLA als verantwortungsvoller Arbeitgeber in der Region

Auch in Oberösterreich untermauert BILLA diesen Ansatz mit konkreten Maßnahmen. Am 14. Jänner 2026 lud BILLA gemeinsam mit dem Betriebsservice Oberösterreich zahlreiche Gäste in den BILLA PLUS Markt Steyr ein, um sich im Rahmen des neuen Formats „BILLA Be Inclusive“ über inklusive Beschäftigung auszutauschen. Nach den Eröffnungsworten von Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel eröffneten Martin Reidinger, Peer Berater vom Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen und Michael Strehling, Accessible und (Health-)Care Designer, spannende Einblicke in die Chancen und Potenziale inklusiver Arbeitswelten.

Ein besonderes Highlight des Vormittags bildeten fünf BILLA Mitarbeiter:innen mit Behinderungen, die aus ihrem Arbeitsalltag berichteten und damit eindrucksvoll zeigten, wie Vielfalt und Inklusion im Unternehmen gelebt werden. Abgerundet wurde die Veranstaltung in Form eines gemeinsamen Mittagessens in der BILLA Marktküche, das Raum für persönlichen Austausch und Vernetzung bot. „Eine inklusive Arbeitswelt ist ein Gewinn für alle, sowohl für die Betroffenen als auch für Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Wenn Betriebe Verantwortung übernehmen und Barrieren abbauen, entstehen nachhaltige Perspektiven und echte Teilhabe“, betont Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel.

Inklusion im Alltag verankert

Ein zentraler Bestandteil des Engagements von BILLA in Oberösterreich sind die Inklusionswochen, die regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Betriebsservice Oberösterreich umgesetzt werden. Dabei erhalten Menschen mit Behinderungen praxisnahe Einblicke in den Arbeitsalltag im Lebensmitteleinzelhandel und können unterschiedliche Tätigkeiten im Markt kennenlernen. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, Potenziale sichtbar zu machen und den Weg in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis zu ebnen. Ergänzt wird dieses Angebot durch gezielte Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen für Führungskräfte.

Darüber hinaus setzt BILLA auch im direkten Kontakt mit Kund:innen klare Zeichen für mehr Barrierefreiheit. Mit der sogenannten „Stillen Stunde“ wird das Einkaufen in mittlerweile 13 BILLA und BILLA PLUS Märkten in Oberösterreich bewusst ruhiger gestaltet. Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen im Autismus-Spektrum, kommt aber auch weiteren Personengruppen zugute, etwa Menschen mit Behinderungen oder älteren Personen, die eine entspannte Einkaufsatmosphäre bevorzugen. Während der „Stillen Stunde“ wird auf Musik und Lautsprecherdurchsagen verzichtet und das Tempo an der Kassa angepasst, um ein möglichst stressfreies Einkaufserlebnis zu ermöglichen.

Vielfalt als Wettbewerbsvorteil

Thomas Steingruber, BILLA Vertriebsdirektor für Oberösterreich, erklärt: „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und schaffen deswegen Rahmenbedingungen, die auch für Menschen mit Behinderungen Perspektiven schaffen. In Oberösterreich verfolgen wir diesen Anspruch mit klarer Haltung und verlässlichen Strukturen. Entscheidend ist dabei, dass Inklusion nicht als Zusatz gedacht wird, sondern fest in unseren Prozessen und Entscheidungen verankert ist. Dieser Zugang stärkt nicht nur einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern wirkt positiv auf die gesamte Organisation.“

Die Initiativen zeigen, dass berufliche Inklusion nicht nur machbar, sondern auch für Unternehmen und Teams ein Gewinn ist: „Aus Recruiting-Sicht zeigt sich sehr deutlich, dass inklusive Zugänge den Arbeitsmarkt erweitern und neue Potenziale sichtbar machen. Genau diese Durchlässigkeit ist entscheidend, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden“, so Sabine Petzold, Senior Specialist Recruiting bei der REWE Group Österreich.