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Ein Schwein hebt seinen Kopf, um einer ausgestreckten Hand nahe zu kommen, während es in einem mit Stroh bedeckten Gehege steht. Im Hintergrund sind weitere Schweine zu sehen.

Ökologische und soziale Standards

Wir beziehen eine Vielzahl von Produkten und Produktbestandteilen über Lieferketten, die sich über mehrere Länder erstrecken. Die Aktivitäten zu ökologischen Aspekten in der Lieferkette beziehen sich auf das Handlungsfeld Artenvielfalt und Lebensräume mit dem Ziel, natürliche Ressourcen zu schützen und Biodiversität entlang der Lieferketten zu erhalten. Die Aktivitäten zu sozialen Aspekten in der Lieferkette beziehen sich auf das Handlungsfeld Fairness und Sozialstandards. Ziel ist es, zusammen mit Geschäftspartnern und Lieferanten verbindliche Standards für die Lieferketten zu implementieren.

Ein Mensch betrachtet liebevoll eine Kuh auf einer grünen Weide. Im Vordergrund steht das Logo "Fair zum Tier!"

Eine Initiative für mehr Tierwohl

Fair zum Tier

Mit dem Tierwohlsiegel „Fair zum Tier“ werden Eigenmarken-Produkte ausgezeichnet, die deutlich über den gesetzlichen Tierwohlstandards liegen. Wir setzen uns dafür ein, die Nutztierhaltung in Österreich zu verbessern und wollen unseren Kundinnen und Kunden ein wachsendes Sortiment von Produkten anbieten, die aus verbesserter Tierhaltung stammen. Alle Fair zum Tier Produkte tragen auch das AMA-Gütesiegel, das eine nachvollziehbare Herkunft und unabhängige Kontrollen garantiert.

Drei Bananen mit Fairtrade-Logo und Etiketten liegen auf einem Holztisch.

Fairen Handel fördern

Fairtrade

Das Ziel von Fairtrade ist es, den Konsum verantwortungsvoller zu gestalten und die Arbeits- und Lebenssituation der Produzent:innen in Entwicklungsländern zu verbessern. Die REWE Group in Österreich verkaufte  2024 rund 23 Millionen Fairtrade-Produkte – vor allem in den Warengruppen Schokolade, Früchte, Reis, Kaffee, Zucker, Fruchtsäfte sowie Blumen. Mit Eigen- und Exklusivmarken der REWE Group in Österreich wurden 2024 Fairtrade-Prämien von über 923.000 Euro erwirtschaftet, die den Produzent:innen in Schwellen- und Entwicklungsländern zugutekommen.

Zwei Hände halten eine Menge frisch gepflückter Heidelbeeren vor einem unscharfen Gartenhintergrund.

Unabhängige Kontrolle für Obst und Gemüse

Pestizidreduktionsprogramm

Wir haben uns das Ziel gesetzt die Pestizidbelastung bei konventionellem Obst und Gemüse zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund wurde gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, das Pestizidreduktionsprogramm (PRP) entwickelt, das bis dato für all unser Obst und Gemüse angewendet wird. Die Programmarbeit von GLOBAL 2000 umfasst dabei vier Bereiche: bindende Standards, regelmäßige Kontrollen, Zusammenarbeit mit Landwirt:innen und  Bewusstseinsbildung.

Ein Mähdrescher fährt über ein weitläufiges Weizenfeld und erntet Getreide. Im Hintergrund sind blauer Himmel und einige Bäume zu sehen.

Produktvielfalt ohne gentechnisch veränderte Organismen

ARGE Gentechnikfrei

Die REWE Group in Österreich ist Mitbegründerin und hat ein ehrenamtliches Mandat im Vorstand der ARGE; Die Arbeitsgemeinschaft für Gentechnik-frei erzeugte Lebensmittel ist eine unabhängige Plattform. Sie vergibt das Kontrollzeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“

Die ARGE bringt Lebensmittelhandel, Abfüller, Verpackungshersteller, Sammel- und Verwertungssysteme an einen Tisch und ebnete damit den Weg für durchgehende Nachhaltigkeit. Sie unterstützt ihre Mitglieder insbesondere mit Workshops bei der Umsetzung von Reduktionen

Gemeinsam mit der ARGE Streuobst Österreich führte Blühendes Österreich 2023 den nationalen Programmcall #streuobst durch. Für 13 Leuchtturmprojekte mit einer Biotopwirkung von 20 Hektar stellt Blühendes Österreich knapp € 116.000 zur Verfügung. Damit werden Projekte mit einem Gesamtwert von € 250.000 ermöglicht. Die Projekte werden 2024 bis 2025 ungesetzt. € 12.500 stellte Henkel für einen Sonderpreis zur Verfügung.

Mehr über ARGE Gentechnikfrei erfahren.

Menschen arbeiten auf einem Feld und ernten Salatköpfe, die auf einem Förderband transportiert werden. Personen tragen Arbeitshandschuhe. Im Hintergrund ist unscharf das grüne Feld zu sehen.

Wir denken global

Menschenrechte

Unsere Grundsatzerklärung Menschenrechte ist mit der Verpflichtung verbunden, die Menschenrechte zu stärken und Menschenrechtsverletzungen vorzubeugen. Dieses Bekenntnis gilt sowohl für die eigenen Geschäftstätigkeiten als auch für die globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten.

Eine Frau mit rotem Kopftuch pflückt reife Kaffeekirschen von einem Strauch in einer Plantage. Sie lächelt und trägt dunkle Kleidung. Im Hintergrund sind grüne Pflanzen zu sehen.

Beschwerdemanagement

Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette

Unser Beschwerdeverfahren zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) garantiert eine vertrauensvolle und gleichzeitig transparente Vorgehensweise im Umgang mit Beschwerden zur Verletzung von Menschenrechten oder umweltbezogenen Pflichten. Beschwerden zu menschenrechtlichen und umweltbezogenen Risiken oder Pflichtverletzungen können von Mitarbeitenden sowie Außenstehenden in der entsprechenden REWE Group Hintbox abgegeben werden.