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Pressemeldung 20. März 2026

BILLA mit Staatspreis für Klimawandelanpassung ausgezeichnet

BILLA setzt sich seit Jahren für Natur- und Artenschutz in Österreich ein, unter anderem mit der Gestaltung von Märkten als biodiversitätsreiche Orte – mit Naturwiesen, klimaresilienten Bäumen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen. Diese Maßnahmen reduzieren Hitzeinseln, speichern Regenwasser, bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und Schmetterlinge und verbessern die Aufenthaltsqualität für Kund:innen und Mitarbeitende nachhaltig. Eine Studie des Instituts für Zoologie der Universität Graz zeigt eindrucksvoll, dass die Märkte von BILLA wichtige Trittsteinbiotope und sogar Kernlebensräume für zahlreiche gefährdete und vom Aussterben bedrohte Arten sind. Diese umfassenden Bemühungen wurden diese Woche mit der höchsten staatlichen Auszeichnung gewürdigt: BILLA wurde der „CliA“ – Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung verliehen.

Sechs Männer in Anzügen stehen zusammen und halten Auszeichnungen und einen großen Scheck über 1.000 Euro. Im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift "BILLA AG: Filialbegrünung, Klimawandelanpassung und Artenschutz im Lebensmitteleinzelhandel".

(v.l.n.r.): Ronald Würflinger (Generalsekretär Blühendes Österreich), Bernd Vogl (Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds), Norbert Totschnig (Landwirtschaftsminister), Robert Nagele (BILLA Vorstand und Vorstand Blühendes Österreich), Andreas Streit (Bereichsleitung Nachhaltigkeit ) und Peter Merhar (Senior Projektmanager Nachhaltigkeit) bei der Staatspreis-Verleihung. / Copyright: BMLUK-Hemerka, Abdruck zu PR-Zwecken honorarfrei

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Auf einen Blick

  • Für Klimawandelanpassung und Artenschutz im Lebensmitteleinzelhandel erhält BILLA den „CliA“ – Österreichischen Staatspreis für Klimawandelanpassung

  • BILLA setzt bei seinen Märkten auf nachhaltige Gestaltung von Fassaden-, Dach- und Parkplatzbegrünungen und hat mit Expert:innen eigenes Begrünungshandbuch entwickelt

  • BILLA engagiert sich unter anderem mit der Stiftung „Blühendes Österreich“ seit 2015 für Biodiversität und Naturschutz in Österreich

Robert Nagele, BILLA Vorstand und Vorstand Blühendes Österreich: „Bei der Standortentwicklung setzt BILLA seit Jahren auf die Begrünung von Dachflächen und Außenfassaden sowie den Ausbau von Blühwiesen und hat so die Grünflächen bei den Märkten kontinuierlich ausgeweitet. Dass dieses Engagement nun mit dem Staatspreis gewürdigt wurde, erfüllt mich mit großem Stolz. Ich danke daher allen Mitwirkenden, die mit Leidenschaft unsere Naturschutzprojekte vorantreiben. Gemeinsam haben wir schon viel erreicht und werden diesen Weg entschlossen weitergehen.“

Dach- und Fassadenbegrünung der BILLA Märkte

Für die Filialbegrünung hat BILLA seit 2018 zahlreiche Pilotprojekte von Expert:innen fachlich begleitet, über 400 Ideen gesammelt und in das BILLA Begrünungshandbuch für alle Märkte übertragen. Der Leitfaden dient Dienstleister:innen als Anleitung und Orientierung zur Auswahl geeigneter Pflanzen für Blühwiesen, zur Gestaltung von Fassaden- und Dachbegrünungen sowie zur Implementierung innovativer Lösungen wie Sickersteinen.

Schulungen, Bürger:innen- und Mitarbeiter:inneneinbindung, Kommunikationsmaßnahmen und Monitoring sichern Wirkung und Akzeptanz. Die begrünten Flächen sind pflegearm, wirtschaftlich tragbar und lassen sich bei Bedarf erweitern. Das Projekt verbindet Klimawandelanpassung, Artenschutz und Lebensqualität und zeigt, wie Unternehmen systematisch nachhaltige Grünflächen schaffen können.

BILLA Stiftung „Blühendes Österreich“

Im Frühjahr 2015 gründeten die BILLA AG und BirdLife Österreich gemeinsam die gemeinnützige Stiftung „Blühendes Österreich" – mit dem klaren Ziel, den Naturschutz in Österreich voranzutreiben. Der ehrenamtliche Vorstand vereint Vertreter:innen von BirdLife Österreich, Expert:innen aus Naturschutz, Landwirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter:innen von BILLA. Seither hat sich die Stiftung gemeinsam mit 300 Projektpartner:innen für die Renaturierung und Aufwertung von über 1.600 Hektar naturschutzfachlich wertvoller Biotope eingesetzt – darunter Moore, Auwälder, Flüsse, Trockenrasen und Streuobstwiesen.