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Pressemeldung 21. Mai 2026

ADEG Kaufleute engagieren sich für Lebensmittelrettung

Rund 40 Prozent aller weltweit produzierten Lebensmittel landen entlang der Wertschöpfungskette im Müll – in Österreich entspricht das über einer Million Tonnen pro Jahr. Aus diesem Grund macht der „Tag der Lebensmittelrettung“ am 26. Mai gegen die Verschwendung von genießbaren Produkten mobil. Die selbstständigen ADEG Kaufleute nehmen dieses Thema das ganze Jahr über ernst und setzen in ihren Märkten unterschiedliche Maßnahmen zur Lebensmittelrettung um.

Eine Papiertüte mit der Aufschrift "ADEG Land aufs Herz" gefüllt mit frischem Obst und Gemüse wie Äpfel, Lauch und Paprika. Um die Tüte herum liegen weitere frische Produkte wie Blumenkohl, Gurken und Orangen. Im Hintergrund ist ein Supermarktregal mit Produkten zu sehen.

Das ADEG Rettersackerl leistet einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. / Copyright: © REWE Großhandel GmbH/Leonardo Ramirez Photography, Abdruck zu PR-Zwecken honorarfrei

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Auf einen Blick

  • Am 26. Mai macht der „Tag der Lebensmittelrettung“ auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen aufmerksam

  • ADEG Kaufleute in ganz Österreich setzen mit Rettersackerln, Too Good To Go, Foodsharing und sozialen Kooperationen konkrete Maßnahmen

  • Die Kaufleute Tanja Fuchs, Martin Gartner und Heinz Berlinger zeigen beispielhaft, wie Lebensmittelrettung regional gelebt wird

Eine besonders wirkungsvolle Initiative ist die App „Too Good To Go“, bei der überschüssige, aber noch genießbare Lebensmittel kurz vor Ladenschluss vergünstigt angeboten werden. Unter anderem nutzen ADEG Zeilinger in Neustadtl an der Donau (Bezirk Amstetten), ADEG Vorderegger in Wald im Pinzgau (Salzburg), ADEG Mitter in Haag am Hausruck (Bezirk Grieskirchen), sowie ADEG Greiner in Bernhardsthal (Bezirk Mistelbach) diese Möglichkeit. Auch die ADEG Rettersackerl leisten einen wichtigen Beitrag: Dabei werden Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht ist, direkt im Markt vergünstigt angeboten. Heuer wurden bereits rund 3.300 Stück verkauft.

Darüber hinaus engagieren sich mehrere ADEG Kaufleute über die Initiative „Foodsharing – eine ehrenamtlich organisierte Bewegung, die überschüssige Lebensmittel kostenlos weitergibt, um Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu schaffen und Verschwendung aktiv zu vermeiden. Dazu zählen etwa Silvia Niederl in Fernitz-Mellach (Bezirk Graz-Umgebung), Bojan Acanski-Hagen in Feldkirch-Gisingen (Bezirk Feldkirch) und Gerald Haller in Seeboden (Bezirk Spittal an der Drau). REWE Großhandel Geschäftsführer Florian Klein betont: „Unsere ADEG Kaufleute zeigen eindrucksvoll, wie verantwortungsvolles Wirtschaften im Lebensmittelhandel funktionieren kann. Ob über digitale Lösungen, Rettersackerl oder die Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen: Entscheidend ist ihr persönlicher Einsatz für die Menschen und die Regionen. Genau dieses G’spür für Lebensmittel, Mitmenschen und Nachhaltigkeit macht ADEG aus.“

Lebensmittelrettung wird regional gelebt

Wie vielfältig Lebensmittelrettung bei ADEG gelebt wird, zeigen drei engagierte Kaufleute in unterschiedlichen Regionen Österreichs. In Lendorf im Bezirk Spittal an der Drau setzt ADEG Kauffrau Tanja Fuchs auf ADEG Rettersackerl, die Zusammenarbeit mit einem Sozialmarkt sowie die Weitergabe von Lebensmitteln an landwirtschaftliche Betriebe. Darüber hinaus verarbeitet sie Produkte selbst weiter und gibt Waren vergünstigt an Kund:innen und Mitarbeiter:innen ab. In Laxenburg im Bezirk Mödling engagiert sich ADEG Kaufmann Martin Gartner ebenfalls aktiv gegen Lebensmittelverschwendung: Neben ADEG Rettersackerln arbeitet er unter anderem mit dem Roten Kreuz zusammen und spendet Lebensmittel an einen Bauern aus der Region. Auch Heinz Berlinger in Bezau im Bezirk Bregenz setzt auf einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln. Der ADEG Kaufmann arbeitet mit der Organisation „Tischlein deck dich“ zusammen, gibt Produkte vergünstigt an Kund:innen ab und spendet Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums an landwirtschaftliche Betriebe. Damit machen Tanja Fuchs, Martin Gartner und Heinz Berlinger deutlich, dass Lebensmittelrettung bei ADEG nicht auf einzelne Maßnahmen beschränkt ist, sondern als Teil gelebter Nahversorgung jeden Tag direkt in den Regionen umgesetzt wird.